Die Malta Gaming Authority (MGA) ist die öffentliche Aufsichtsbehörde, welche für die Kontrolle aller Formen des Glücksspiels in Malta verantwortlich ist und erteilt Remote Gaming Licenses (Glücksspiel Lizenzen) an Spielveranstalter, die online Casinospiele, Poker, Sportwetten, P2P, Live Casino Spiele, Lotteriespiele und sonstige Spiel-Plattformen anbieten.

  • Prozess der Kontoverifizierung für deutsche Spieler bei Casinos auf Malta
  • Umsetzung der deutschen Glücksspielaufsicht (GGL) und Auswirkungen auf maltesische Anbieter
  • Customer Support in deutscher Sprache bei internationalen Casinos mit Malta-Sitz
  • Mobile Casino-Apps von maltesischen Anbietern, optimiert für deutsche Nutzer

Seit 2004 hat die Glücksspielbehörde MGA über 500 Anträge von Unternehmen bearbeitet, die in Malta ein Online Casino eröffnen möchten.

Vorteile einer Glücksspiellizenz in Malta von der CloudKleyer Frankfurt GmbH

Ein geschädigter Verbraucher erhält von einem Online-Casino fast 63.000 Euro an Verlusten zurück. Der Online-Casino-Skandal nimmt in Deutschland immer mehr an Fahrt auf. Nicht nur, dass mehr und mehr Gerichte geschädigten Verbrauchern die Rückzahlung ihrer Verluste aus dem Online-Glücksspiel zubilligen. „Das Landgericht Berlin hat einen Anbieter von Online-Glücksspielen mit Sitz in Gibraltar zur Rückzahlung von fast 63.000 Euro verurteilt. Das Geld hatte ein deutscher Spieler von Anfang 2019 bis Mai 2020 bei dem Anbieter verloren.

EuGH-Vorabentscheidungsverfahren zu Bill 55

Das Online-Casino hat aber keinen Anspruch auf das Geld, urteilte das Landgericht Berlin nun“, sagt der Mönchengladbacher Rechtsanwalt Dr. Gerrit W. Hartung. Seine Kanzlei befasst sich ausschließlich mit Anleger- und Verbraucherschutzthemen und hat sich neben der Beratung von Betroffenen des Abgasskandals auf die Durchsetzung von Ansprüchen von geschädigten Verbrauchern gegen Online-Casinos spezialisiert. Das Landgericht Berlin (Urteil vom 18. Dazu gehören einige der weltweit führenden Online-Spielbetreiber, die nun zu den Malta Gaming Authority Licensees gehören. Auch heute noch ist der Online-Gaming-Markt in der EU nicht harmonisiert und man kann keineswegs überall eine Online Casino Lizenz erwerben.

Kriterium Malta Gaming Authority (MGA) Gemeinsame Glücksspielbehörde (GGL)
Gründung 2001 2023 (Nachfolger der GCL)
Glücksspielstaatsvertrag Maltesisches Glücksspielgesetz GlüStV 2021 (für Deutschland)
Max. monatlicher Einsatz (Online-Casino) Keine gesetzliche Obergrenze 1000€ (Regelung in DE)
Spielersperre-System Optional (Casino-intern) OASIS (verpflichtend für DE-Lizenzen)

Vorschriften werden von einzelnen Staaten auf nationaler Ebene definiert.

Arten und Kosten von Glücksspiellizenzen in Malta

Mai 2022, Az. : 17 O 29/21) folgte damit den typischen Argumenten gegen die ausländischen Anbieter von Online-Glücksspielen. Nach § 4 Abs. 4 Glücksspielstaatsvertag war die Veranstaltung eines öffentlichen Glücksspiels im Internet bis zum 30. Juni 2021 verboten war.

Klare rechtliche Rahmenbedingungen

Die zwischen den Parteien geschlossenen Glücksspielverträge seien daher nichtig und die Beklagte habe die Einsätze ohne Rechtsgrund erlangt. Darum müsse die dem Kläger seinen Verlust vollständig ersetzen, entschied das LG Berlin. Dr. Gerrit W. Hartung stellt ein wichtiges Argument des LG Berlins heraus. Immer wieder mischt sich der europäische Gerichtshof in die Debatte mit ein, indem er Teile lokaler gesetzlicher Regelungen als gegen EU-Recht verstoßend bezeichnet (so geschehen z.B.

  • Datenschutzbestimmungen (DSGVO) für deutsche Spielerdaten bei maltesischen Casinos
  • Liste von Softwareentwicklern auf Malta, die Spiele für den deutschen Markt produzieren
  • Bedeutung der MGA-Lizenz für die Seriositätseinschätzung durch deutsche Spieler
  • Prozedere bei Streitigkeiten für deutsche Kunden mit einem Casino auf Malta

in Deutschland). Anders als bei Finanzdienstleistern gibt es also im Online-Gaming-Markt kein „Passporting“.

  • Demografische Daten zu deutschen Spielern in Casinos mit Malta-Lizenz
  • Zukunftsperspektiven für maltesische Glücksspielanbieter im deutschen Markt
  • Risiken und rechtliche Grauzonen für deutsche Spieler in nicht speziell lizenzierten Malta-Casinos
  • Vergleichende Analyse der Wettquoten bei Sportwettenanbietern aus Malta für den deutschen Markt
  • Schulungsprogramme für deutschsprachiges Personal in der maltesischen Casino-Industrie
  • Role of affiliate marketing websites in German targeting players for Malta-based casinos

Eine Remote Gaming License in Malta ist demnach kein offizieller Freifahrtschein, um überall in der EU die eigenen Online-Gaming-Websites bewerben zu dürfen.

Illegale Online Casinos: Diese Anbieter solltest du meiden

Der Handlungsbedarf sei groß, sagt Blienert, der Spielerschutz habe eine besondere Bedeutung. Das Bundesjustizministerium sieht die Verantwortung für eine rechtliche Klärung allerdings vor allem bei der EU-Kommission. Ihr obliege es, zu prüfen, ob die Vorschriften aus Malta mit Unionsrecht vereinbar sind, teilt eine Sprecherin mit. "Die Kommission hat bereits Gespräche mit Malta aufgenommen" und werde "gegebenenfalls die nötigen Schritte einleiten." Auch das Justizministerium werde "den Vorgang weiter verfolgen." Eine Sprecherin der EU-Kommission bestätigt auf Anfrage, dass derzeit eine Beschwerde geprüft wird. Eingereicht wurde sie im Mai von den beiden Anwälten Karim Weber und Benedikt Quarch.

Antragsgebühren für neue Genehmigungen

Sie werfen Malta einen Verstoß gegen das Europarecht vor. Das müsse ein Vertragsverletzungsverfahren zur Folge haben, so die Forderung von Quarch. Sollte das Vorgehen Maltas "durch die EU ungestraft stehenbleibt, dann werden die nächsten Länder anfangen, ihre jeweils größte und wichtigste Industrie mit solchen Gesetzen zu schützen." Das hätte dann, sagt Quarch, weitreichende Auswirkungen auf die europäische Rechtsgemeinschaft. Abzuwarten bleibt, wie Glücksspielfirmen, gegen die in Deutschland geklagt wird, den maltesischen Schutzschirm künftig nutzen werden. Viele der betroffenen Firmen besitzen mittlerweile auch eine deutsche Glücksspiellizenz. Nein, man muss die Online-Gaming-Gesetzgebung aus einem ganz anderen Blickwinkel heraus betrachten: In den meisten Ländern und vor allem den meisten EU-Staaten ist es verboten, ein Unternehmen zu betreiben, dass im Bereich des Online-Gaming tätig sind.

Online-Glücksspiel war in Deutschland lange verboten

„Man könne auch nicht davon ausgehen, dass dem Kläger bewusst gewesen sei, sich an illegalen Online-Glücksspielen zu beteiligen. Selbst Leichtfertigkeit könne ihm nicht vorgeworfen werden. Das hilft bei der Rückforderung von Spielverlusten bei Online-Casinos!“ Das OLG Frankfurt hatte überdies (Beschluss vom 4. April 2022, Az. 23 U 55/21) deutlich gemacht, der Rückzahlungsanspruch sei nur dann zu verwehren, wenn Spieler von der Illegalität des Online-Glücksspiels gewusst hätten.

Fit & Proper Test (Fachliche Eignung, Reputation und persönliche Integrität der handelnden Personen)

Das beklagte Online-Casino müsse diesen Zusammenhang dem Spieler nachweisen. Und das ist natürlich schwierig für die Anbieter illegaler Online-Casinos. Der Verbraucherschutzanwalt betont daher: „Spieler, die in Online-Casinos vor dem 1. Juli 2021 Geld verloren haben, sollten sich nicht scheuen, den Weg zum Gericht zu gehen. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat die Türen für erfolgreiche Schadenersatzklagen weit geöffnet. Der Betrieb eines solchen Unternehmers würde seitens der Behörden als ein Anbieter illegalen Glücksspiels eingestuft und würde für die Eigentümer strafrechtliche Verfolgung nach sich ziehen.

  • Beliebte Tischspiele in Malta-Casinos, die von deutschen Spielern frequentiert werden
  • Rolle von Malta als EU-Standort für Glücksspielanbieter mit Fokus auf Deutschland
  • Einfluss des deutschen Glücksspielstaatsvertrags auf die Partnerschaften mit maltesischen Anbietern
  • Treueprogramme und VIP-Clubs für deutsche Stammspieler bei Malta-Casinos

(Das gleiche gilt z.B.

Rechtsgrundlage Inhalt / Regelung Auskunfts-/Aufsichtsbehörde
Europäischer Binnenmarkt EU-Recht erlaubt Dienstleistungsfreiheit (Art. 56 AEUV) Europäische Kommission
Maltesisches Glücksspielgesetz Regelt Lizenzvergabe und Betrieb durch MGA Malta Gaming Authority (MGA)
Deutscher Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) Regelt legalen Glücksspielmarkt in Deutschland Gemeinsame Glücksspielbehörde (GGL)
Urteil des EuGH (C-336/14) Inländisches Verbot vs. ausländische Lizenzen Nationale Gerichte (Rechtsprechung)

in den USA: Las Vegas ist nur deswegen ein Mekka für Casinos, weil es eine der wenigen Städte in den USA außerhalb von Indianerreservaten ist, in denen man ein Spielcasino legal betreiben kann). Malta ist sozusagen das Las Vegas der Online Gaming Branche. So ist nach dem Malta Gesetz Glücksspiel legal und es ist unter bestimmten Bedingungen erlaubt, ein Online-Gaming-Unternehmen zu betreiben.

Player of the Year Programm

Insofern stehen sie zumindest diesbezüglich unter der Aufsicht der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Diese kündigt an, das Thema auch dahingehend zu beobachten: "Sollten die Anbieter den Schutzschirm zu Lasten der deutschen Spieler anwenden, wird im Einzelfall zu prüfen sein, ob sich dies auf die Zuverlässigkeit des Anbieters auswirkt oder Nachschärfungen in den Nebenbestimmungen der Erlaubnisse gegebenenfalls erforderlich und möglich sein werden." Vor kurzem widmeten wir eine Folge unseres beliebten Podcasts Perspektive Ausland der Firmengründung in Malta. Malta war der erste Mitgliedstaat der Europäischen Union, der Regeln und Vorschriften zu Online-Glücksspielen Casino Games einführte und ist heute der wichtigste Standort in der EU für Anbieter von Online-Glücksspielen. Daneben ist Malta auch Austragungsort vieler Live-Turniere, z.B. im Pokerbereich und ist ein beliebtes Reiseziel für Gäste, Players, die gerne Spielcasinos besuchen. Eine maltesische Online-Gaming-Lizenz erlaubt es Ihnen, in Malta legal ein Glücksspiel-Unternehmen zu betreiben und ein Online Casino selber eröffnen zu können.

Laufendes Reporting zum Spielbetrieb und Finanzstatus

Oft geben sie auch an unter Spielsucht zu leiden. Während das Gesetzesvorhaben aus Malta unter Anwälten und Spielerschützern bereits frühzeitig für Aufregung sorgte, reagierte die Bundesregierung im vergangenen Monat noch weitgehend ahnungslos. Auch die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) teilte lediglich mit, das Gesetzesvorhaben zur Kenntnis genommen zu haben. Mittlerweile gibt es Bewegung in der Sache. So schreibt die GGL auf erneute Anfrage des ARD-Hauptstadtstudios, dass sie das "Gesetz unter Spielerschutzgesichtspunkten durchaus kritisch" sieht.

Positive Aspekte für Geschädigte – was bedeutet die Entwicklungen konkret?

Intern werde der Sachverhalt bereits geprüft, "insbesondere auch hinsichtlich der Europarechtskonformität." Sollte die GGL zur Auffassung kommen, dass das maltesische Gesetz gegen das Europarecht verstößt, werde sie mit den Ländern das weitere Vorgehen beraten. Möglich wäre dann, dass die Länder die Bundesregierung auffordern, bei der EU zu intervenieren. Auch auf Ebene des Bundes findet das Thema mittlerweile Beachtung. So berichtet der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Burkhard Blienert im Gespräch mit dem ARD-Hauptstadtstudio, dass er in der Sache Kontakt mit dem Bundesjustizministerium aufgenommen habe. Es sei notwendig, dass man sich den Sachverhalt genau anschaue, damit "nicht hinterher die Spielerinnen und Spieler die Opfer sind" und unter "einer eventuell unklaren rechtlichen Situation zu leiden haben". Die Gaming Licence Malta an sich sagt aber nichts darüber aus, welche Rechte Sie als Lizenznehmer in anderen EU-Ländern haben, ob Sie eine eigene Lotterie eröffnen, eine Annahmestelle für Wetten betreiben können oder ob für Ihre Casino Spiele oder Ihr Onlinecasino Europa generell als Markt infrage kommt.

Was wird überhaupt lizensiert?

Das sollten sich geschädigte Verbraucher nicht entgehen lassen.“ Malta schützt mit einem neuen Gesetz Glückspielfirmen vor Schadensersatzklagen. Das hat Auswirkungen auf den Spielerschutz in Deutschland. Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung übt Kritik, Behörden prüfen einen Verstoß gegen EU-Recht. Das Parlament in Malta hat in dieser Woche ein Gesetz verabschiedet, das die heimische Glücksspielindustrie vor Schadensersatzklagen aus dem Ausland schützen soll. Konkret regelt das Gesetz, das ab heute gilt, dass Gerichte in Malta künftig Gerichtsurteile aus dem Ausland nicht mehr vollstrecken sollen, wenn die Firmen eine maltesische Glücksspiellizenz besitzen und die örtlichen Regularien befolgen.

Beliebte Spielkategorien

Malta reagiert damit auf eine Klagewelle aus dem Ausland. Vor allem in Deutschland und Österreich haben Zivilgerichte zuletzt regelmäßig Glücksspielfirmen dazu verurteilt, Klägern erlittene Spielverluste zu erstatten. Grund dafür war stets, dass die Firmen, von Malta aus im Internet Glücksspiele auch für Spielerinnen und Spieler cas neue online casinos mit startguthaben in Deutschland und Österreich angeboten haben, obwohl das dort jeweils explizit verboten war. Bei den zahlreichen Verfahren geht es häufig um hohe Geldbeträge. Die Kläger verweisen regelmäßig darauf, nicht gewusst zu haben, dass die Spielangebote in ihrem Land illegal waren.